In dem neuen Gebäude an der Treskowallee 112 stehen ein Saal, eine
Galerie und Veranstaltungsflächen mit 1000 Quadratmetern auf zwei Etagen
zur Verfügung. Das Haus ist barrierefrei und sichert allen Menschen den
Zugang zu Kunst und Kultur. Ausstellungsräume, multifunktionale
Veranstaltungsräume für Musik, Theater, Tanz, Film und Gespräche, eine
Studiobühne und Probenräume sowie ein Besucherlounge bieten
Künstlerinnen und Künstlern perfekte Arbeitsbedingungen und
Besucherinnen und Besuchern vielfältige Kunsterlebnisse.
Traditionelle Veranstaltungen wie die Sessions des Jazztreff Karlshorst
gehören ebenso zum Angebot wie innovative Projekte mit Künstler/innen
verschiedener Genres. Es sind auch Kooperationen mit Partnern aus der
Kunstszene und Vermietungen an Kulturveranstalter geplant. Ein
Kulturhausbeirat, in dem Vertreter/innen der Bewohnerschaft, von
öffentlichen Einrichtungen und Künstler/innen mitarbeiten, wirkt
beratend mit. Einen ausführlichen Überblick über Programm und Service des neuen Kulturhauses finden Sie hier.
Mit Kunst, Aktionen und Musik, dargeboten
von alten und neuen Partnerinnen und Partnern des Kulturhauses Karlshorst,
öffnet das neue Kulturhaus Karlshorst am Samstag, dem 5. Mai, ab 14 Uhr seine Pforten für das
Berliner Publikum. Die Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, das
Haus mit seinem modernen Veranstaltungssaal, der Studiobühne, der
Besucherlounge und der kommunalen Galerie KH kennenzulernen. Das Eröffnungsprogramm finden Sie hier.
Mit dem Neubau des Kulturhauses Karlshorst erhält der Stadtteil auch wieder
eine kommunale Galerie. Die neue Galerie Karlshorst wird von der
Kulturstadträtin Kerstin Beurich am
Freitag, dem 4. Mai, um 18 Uhr im Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112
eröffnet.
Die Galerie knüpft an die
Karlshorster Tradition an und widmet sich vornehmlich den Genres Fotografie und
Grafik. Sie wird 2012 insgesamt vier Ausstellungen zeigen. Pressemitteilung zur Eröffnung der Galerie Karlshorst
Das Kulturhaus in Karlshorst zählt zu den größten und ältesten Kultureinrichtungen in Lichtenberg. Ansicht: Ausschnitt aus einer Postkarte, um 1900
Ursprünglich als Tanz- und Vergnügungslokal errichtet, dient es seit 1966 bis heute als Kulturstandort, u.a. wurde hier der erste Musikschulstandort in Lichtenberg gegründet. Ansicht: Postkarte "Königs Festsäle", um 1900
Als eines der letzten kommunalen Kulturhäuser in Berlin kann das Kulturhaus seit den 1990er Jahren auf eine lebendige Kunst- und Kulturentwicklung und eine bewegte Geschichte zurückblicken.
Immer wieder haben seine zahlreichen Besucherinnen und Besucher, hier ansässige Künstlerinnen und Künstler und die hier beheimateten Kulturvereine um den Fortbestand dieses in die Jahre gekommenen Gebäudes gefürchtet. Bausubstanz und Fassade des Kulturhauses verfielen über die Jahrzehnte. In die bauliche Unterhaltung konnte trotz intensiver kultureller Nutzung nicht nennenswert investiert werden, da weder das Land Berlin noch der Bezirk über die nötigen Mittel in Höhe von 5 bis 10 Millionen € verfügte.
Um den zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern in Karlshorst jedoch zeitgemäße Angebote für Konzerte, Theateraufführungen und Ausstellungen machen zu können sowie moderne Probe- und Projekträume für ortsansässige Künstlerinnen und Künstler zu schaffen, entschied man sich für die Erhaltung des Kulturhauses als Kulturstandort.
Im Jahre 2006 entstand im Bezirksamt die Idee, das Grundstück des Kulturhauses (Treskowallee 112/Dönhoffstraße 42) an einen privaten Investor zu verkaufen mit dem Ziel, einen Neubau für das Kulturhaus an dieser Stelle und gleichzeitig auch eine städtebauliche Lösung für die angrenzenden Grundstücke (Dönhoffstraße 40 und 41) zu erreichen.
Zu diesem Zweck wurde ein Interessenbekundungsverfahren für private Investoren angeregt. [weiter>>]